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Ihre Anwälte für Arbeitsrecht in Leipzig


Die deutsche Wirtschaftsordnung kennt zwei Hauptakteure: Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Aufgrund der strukturellen Unterlegenheit des Arbeitnehmers gegenüber dem Arbeitgeber gewährt das Arbeitsrecht dem Arbeitnehmer einen besonderen Schutz. Eine Rechtsschutzversicherung ist im Arbeitsrecht ein Muss! Bei arbeitsrechtlichen Streitigkeiten tragen die jeweiligen Parteien die Kosten für den eigenen Rechtsanwalt, die in einem Verfahren vor dem Arbeitsgericht anfallen, immer selbst. Hierbei ist es unerheblich, wer gewinnt und wer verliert.

Achtung: Fristen im Arbeitsrecht stets beachten. Die Frist, in welcher man sich gegen eine Kündigung zur Wehr setzen muss, beträgt stets drei Wochen ab Zugang der schriftlichen Kündigung. Der Zugang ist erfolgt, wenn die Kündigung persönlich übergeben oder nachweislich in den Briefkasten eingeworfen wurde. Ihre Kündigung erfolgte unbegründet? Verlieren Sie keine Zeit und wenden Sie sich an die Kanzlei Rabe Kirsche & Kollegen in Leipzig – wir versuchen, Ihr Recht außergerichtlich durchzusetzen. Sollte dies nicht zum gewünschten Erfolg führen, vertreten wir Ihre Interessen selbstverständlich auch vor Gericht.  


Ihr Ansprechpartner für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Veiko Rabe

Rechtsanwalt für Arbeitsrecht
Telefon: 0341 – 140 753
E-Mail: veiko.rabe@ra-rabe-leipzig.de


Kompetente Beratung zum Arbeitsrecht in Leipzig

Kommt es zur Kündigung, gehen Arbeitnehmer und -geber häufig im Streit auseinander. Die Kanzlei Rabe Kirsche & Kollegen berät Sie in etwaigen Rechtsfällen rund um Fragen des Arbeitsrechts.

Was benötigt ein Rechtsanwalt zur Prüfung Ihrer Ansprüche gegen Ihren Arbeitgeber?

  • Kurze Sachverhaltsschilderung
  • Vorlage des ausgefüllten arbeitsrechtlichen Fragebogens
  • Kündigung mit Nachweis des Zugangs
  • Relevante Tarifverträge
  • Alle Schreiben Ihres Arbeitgebers
  • Arbeitsvertrag oder -verträge mit allen Nachträgen
  • Lohnabrechnungen der letzten drei Monate mit Nachweis des in Anspruch genommenen Urlaubs
  • Versicherungsschein der Rechtsschutzversicherung mit Vertragsbedingungen
  • Beauftragung zur Tätigkeit durch Übersendung der unterschriebenen Vollmacht & des Mandantenfragebogens

Weitere nützliche Informationen rund um das Thema Arbeitsrecht finden Sie auf unserem Blog.

Wir beantworten Ihre arbeitsrechtlichen Fragen. Vereinbaren Sie einen Termin!

Tel.: 0341 - 140 753

Scheinselbstständigkeit bei freien Mitarbeitern: wichtige Information aus dem Arbeitsrecht

In unserer Kanzlei Rabe, Kirsche + Kollegen erleben wir es immer wieder, dass Mandanten uns zum Thema Scheinselbstständigkeit konsultieren. Es handelt sich dabei um eine Zusammenarbeit, die auf Basis freier Mitarbeit angelegt wurde, faktisch jedoch ein Anstellungsverhältnis mit all den daraus resultierenden Rechten und Pflichten darstellt. Die Scheinselbstständigkeit wird manchmal geplant, oft aber durch mangelnde Kenntnisse der Beteiligten generiert. Doch auch im Arbeitsrecht schützt Unwissenheit vor Strafe nicht.

Hier haben wir im kompakten Überblick das Wichtigste zur Scheinselbstständigkeit für Sie zusammengestellt. Bei Fragen sind wir gerne persönlich für Sie da.

Das Wesen der Scheinselbstständigkeit

Was Selbstständigkeit genau ist, ist oft sehr schwammig definiert. Für eine konkrete Einschätzung ist immer der jeweilige Einzelfall wichtig. Das Arbeitsrecht gibt uns jedoch wichtige Hinweise in Bezug auf die Selbstständigkeit.

So definiert § 611a des BGB den Arbeitsvertrag folgendermaßen: „Durch den Arbeitsvertrag wird der Arbeitnehmer im Dienste eines anderen zur Leistung weisungsgebundener, fremdbestimmter Arbeit in persönlicher Abhängigkeit verpflichtet.“ Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass jemand, der selbstständig arbeitet und nicht arbeitsvertraglich gebunden ist, an folgenden Merkmalen erkannt werden kann:

  • nicht nur einen Auftraggeber
  • selbst keine Angestellten
  • wirtschaftlich nicht vom Auftraggeber abhängig

Konsequenzen der Scheinselbstständigkeit

Bei Scheinselbstständigkeit wird den Auftraggebern und freien Mitarbeitern vor allem vorgeworfen, absichtlich die bei einem Anstellungsverhältnis verpflichtenden Beiträge zur Sozialversicherung zu unterschlagen. Die Sanktionen des Gesetzgebers sind daher nicht selten hoch. Das gilt vor allem für den Arbeitgeber, denn der freie Mitarbeiter wird als Angestellter mit allen Rechten wie Urlaub und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall eingestuft und der Arbeitgeber hat die fällige Sozialversicherung im Nachhinein zu begleichen. Es ist daher ratsam, wenn vor einer freien Mitarbeit dem Auftraggeber bescheinigt wird, dass es sich um keine Scheinselbstständigkeit handelt.

Haben Sie Fragen zum Thema Scheinselbstständigkeit? In unserer Kanzlei in Leipzig sind wir gerne für Sie da!

Unser Service für Sie!

Die Rechtsanwaltskanzlei Rabe Kirschen & Kollegen in Leipzig bietet Mandanten eine rechtsübergreifende Beratung und Vertretung – vom Arbeitsrecht über Verkehrsrecht bis hin zum Strafrecht und Versicherungsrecht. Zudem können sie bei dringenden Fällen eine Notfallnummer wählen, die rund um die Uhr besetzt ist. In Bösdorf, Connewitz, Engelsdorf, Eutritzsch, Gohlis, Großpösna, Grünau, Günthersdorf, Hartmannsdorf, Liebertwolkwitz, Lindenau, Lindenthal, Markkleeberg, Markranstädt, Naunhof, Paunsdorf, Plagwitz, Probstheida, Rackwitz, Radefeld, Schkeuditz, Taucha, Wiederitzsch, Wahren sowie darüber hinaus sieht die Kanzlei es als Verpflichtung, die Rechte ihrer Mandanten zu wahren, deren berechtigte Ansprüche durchzusetzen und Ziele zu verwirklichen.

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