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Kündigung erhalten: Tipps, auf was Sie nun achten müssen

Das Kündigungsschreiben kann jeden Arbeitnehmer irgendwann erreichen und zu schlaflosen Nächten führen. Ein Arbeitsverhältnis bedeutet nicht nur Struktur im Alltag, Wertschätzung und soziale Kontakte, sondern dient auch als Existenzgrundlage für das Leben innerhalb der Gesellschaft. Deshalb kann der Erhalt einer solchen Nachricht durchaus zu Angst und Verunsicherung führen.

Dabei ist es gerade in einer solch heiklen Situation entscheidend, alle Optionen realistisch abzuwägen, um so die optimale Lösung für jede individuelle Lebenssituation zu finden. Wir, die Kanzlei Rabe Kirsche & Kollegen, haben als Fachanwälte für Arbeitsrecht schon viele Kündigungsfälle betreut und stehen auch Ihnen gerne zur Seite. Einige Tipps, wie Sie auf Kündigungsschreiben am besten reagieren, erhalten Sie hier bei uns.

Die ersten Schritte nach dem Erhalt

Zunächst ist es wichtig, dass in einer solchen Situation keine überstürzten Entscheidungen getroffen werden. Es dauert ein paar Tage, bis alle Optionen, die sich Ihnen nun bieten, ausgelotet sind – und die Auseinandersetzung mit diesen Möglichkeiten sollte in Ruhe erfolgen, da Sie so:

  • keine Klage ankündigen, die keinerlei rechtliche Grundlage hätte,
  • erfahren, was aus juristischer Sicht Ihre Rechte und Pflichten sind und
  • die erste Wut und Frustration sacken lassen können.

Zunächst müssen Sie eine Meldung bei der Agentur für Arbeit vornehmen, damit der Anspruch der Versicherungsleistung in Anspruch genommen werden kann und Sie weiterhin im Krankheitsfall finanziell abgesichert sind. Diese Meldung sollte spätestens am dritten Tag nach Zustellung des Briefes vom Arbeitgeber erfolgen, um eine Sperrzeit zu vermeiden. Dabei ist es zunächst unerheblich, ob die Kündigung gerechtfertigt ist oder nicht. Denn während der Klärungsphase kann durch die Bezüge die Existenz gesichert und parallel der Arbeitsmarkt in Augenschein genommen werden. Wollten Sie sich immer schon einmal neu orientieren? Dann ist nun genau die richtige Gelegenheit dafür.

Im Anschluss ist die Begründung der Kündigung auf Gültigkeit zu prüfen, um zu entscheiden, ob eine Kündigungsschutzklage eingereicht werden kann. Diese ist zum Beispiel bei formalen Fehlern im Schreiben, aber auch bei einer Schwangerschaft und weiteren Umständen erfolgversprechend.

Wann sollte ein Jurist involviert werden?

Um zu beurteilen, ob eine Kündigung sowohl formell als auch inhaltlich den gesetzlichen Ansprüchen genügt, ist die Hilfe eines Anwalts, der sich auf das Arbeitsrecht spezialisiert hat, empfehlenswert. Der Gesetzgeber stellt einige Ansprüche an eine Kündigung, die es zu prüfen gilt. Sollten Zweifel bestehen, ist eine Kündigungsschutzklage der richtige Schritt. Die Klage muss dabei innerhalb einer Frist von drei Wochen eingereicht werden.

Ein Jurist vertritt Sie hierbei und sorgt auch dafür, dass Sie sich mit der neuen Situation arrangieren können und Ihnen alle Optionen aufgezeigt werden. Dazu gehören auch eine mögliche Einigung mit dem Arbeitgeber und die Möglichkeit, eine Abfindung in Anspruch zu nehmen. Durch einen Anwalt wird auch die Option geboten, eine außergerichtliche Einigung zu erzielen. Durch diese ersparen Sie sich die Anstrengung, die eine gerichtliche Auseinandersetzung bedeuten kann. Das Hinzuziehen eines Anwalts sorgt folglich dafür, dass Sie sich auf die wesentlichen Aspekte konzentrieren können – und dennoch Ihre Rechte wahrnehmen.

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